Wer mit Boden und Recyclingmaterial arbeitet, kennt das Problem: nasses Material ist träges Material. Es trocknet nicht, es ist zu schwer und lässt sich schlecht sieben und trennen. Und jeder Regenschauer bringt die Planung durcheinander. Am Standort von ABR in Grimbergen ist dieses Problem heute auf über 20.000 m² gelöst.
Die Herausforderung: große Mengen trocken und getrennt halten
ABR (All Belgian Recycling), Teil der De-Meuter-Gruppe, verarbeitet an seinem Standort in Grimbergen erhebliche Mengen an Boden- und Recyclingmaterial. Diese Mengen lagern in großen Betonboxen, sauber nach Fraktion getrennt. Nur: unter freiem Himmel verändert sich jede Box mit dem Wetter.
Der Auftrag an Vermako war klar: diese Betonboxen überdachen, ohne den Betrieb auf dem Gelände zu beeinträchtigen. Dafür waren drei Dinge gleichzeitig nötig:
- Große Spannweiten, denn Stützen zwischen den Boxen sind für Lkw und Bulldozer nicht praktikabel
- Ausreichende Belüftung, denn eingeschlossene Feuchtigkeit löst nichts
- Kosten, die im Verhältnis zur Lagerkapazität stehen, nicht zu einem Bürobau

Die Lösung: Bogendachkonstruktionen mit lichtdurchlässiger Folie
Vermako realisierte über 20.000 m² Überdachung mit Bogendachkonstruktionen und lichtdurchlässiger Folienbespannung. Dank Spannweiten von über 30 Metern konnten die bestehenden Betonboxen vollständig überdacht werden, ohne Zwischenstützen auf der Arbeitsfläche.
Die Seitenwände wurden teilweise offen gelassen. Das ist keine Sparmaßnahme, sondern eine bewusste Entscheidung: Natürliche Belüftung führt Feuchtigkeit ab, sodass Böden tatsächlich trocknen, statt nur zu lagern. Die lichtdurchlässige Folie erledigt den Rest. Tagsüber wird in den Boxen bei Tageslicht gearbeitet, ohne Beleuchtung.
Robust, skalierbar und preisgünstig, vollständig abgestimmt auf die Wünsche des Bauherrn De Meuter.
Konkreter Nutzen für ABR
- Über 20.000 m² zusätzliche überdachte Lagerkapazität
- Witterungsunabhängige Lagerung und Verarbeitung von Böden
- Effizientere Standortorganisation und Verarbeitung größerer Mengen
- Freie Arbeitshöhe und freie Spannweite für Lkw und Bulldozer
- Natürliches Tageslicht in der gesamten Überdachung
Der Kunde kommt zu Wort
Was dieses Projekt über Überdachungen in der Recyclingbranche zeigt
Ein Recyclingstandort ist keine Baustelle, die man einfach stilllegt. Lkw und Bulldozer fahren, es wird gelagert und verarbeitet. Eine Überdachung muss dazukommen, ohne den Betrieb zu blockieren, und sie muss mit den Mengen mitwachsen.
Drei Faktoren entscheiden, ob das gelingt:
- Die Spannweite bestimmt Ihren Betrieb, nicht Ihr Budget. Sobald Sie Stützen in die Arbeitsfläche setzen, verlieren Sie für die gesamte Lebensdauer des Gebäudes Rangierfläche. Wählen Sie die Spannweite nach Ihren Maschinen, nicht nach dem günstigsten Angebot.
- Belüftung ist ein Produktionsargument. Eine geschlossene Halle hält den Regen draußen und die Feuchtigkeit drinnen. Bei Boden und Granulaten ist das Trocknen Teil des Prozesses. Teilweise offene Seitenwände sind hier die technisch bessere Wahl.
- Die Folienbespannung zählt im Business Case. Eine Bogendachkonstruktion mit Folie ergibt pro Quadratmeter überdachter Lagerfläche grundlegend andere Kosten als eine klassische Industriehalle aus Stahl und Beton. Für Lagerung und Verarbeitung ist das der Unterschied zwischen überdachen und nicht überdachen.
Stehen Sie vor einer ähnlichen Herausforderung?
Lagern Sie große Mengen unter freiem Himmel und verlieren Sie wetterbedingt Kapazität? Oder scheitern Sie an Spannweiten, die ein klassischer Bauunternehmer nicht schafft? Vermako entwirft, produziert und montiert maßgeschneiderte Überdachungen für Recycling, Industrie, Landwirtschaft und Gartenbau. Alles aus einer Hand.
👉 Das vollständige Referenzprojekt ABR Grimbergen ansehen
👉 Unverbindliches Gespräch vereinbaren
Lesen Sie auch die Kundenstory von Leybaert BV: von knapper Kapazität zu einer Logistikhalle von 7.200 m².